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Konzert Theater Bern

Nägeligasse 1

CH - 3000 Bern 7

TEL +41 31 329 51 11

FAX +41 31 329 51 22

http://www.konzerttheater.ch

Direktor: [Stephan Märki]

Kaufm. Direktor: [Anton Stocker]

Tradition in Aufbruchstimmung

1759 bildeten jüngere Mitglieder der „Grande Société“ eine Aktiengesellschaft, um in Bern ein Theater- und Konzerthaus zu errichten. Das „Hôtel de Musique“ (heute Restaurant „Du Théâtre“) wurde 1770 eröffnet und fasste gegen 800 Personen. Ab 1799 traten darin ab-wechselnd deutsche, französische und italienische Theater- und Opernensembles auf, wobei das Musiktheater vorherrschte. 1837 ging man zu einem regelmässigen Spielbetrieb über. Nachdem die Stadt 1894 Land für einen Theaterneubau zur Verfügung gestellt hatte, nahm sich eine AG dessen Planung an. Am 25.9.1903 wurde das neue Stadttheater (Architekt: René von Wurstemberger) mit seiner neubarocken Fassade, dem gründerzeitlichen Zuschauerraum und feudalen Foyer am Kornhausplatz eingeweiht und darauf das „Hôtel de Musique“ bis auf die Ostfassade abgebrochen. Nach einer finanziellen Krisenzeit übernahm 1917 die Stadt das neue Gebäude samt Schulden und überliess den Betrieb einer Stiftung, die zehn Jahre später in die noch heute bestehende Theatergenossenschaft umgewandelt wurde. Während des Zweiten Weltkrieges lebte das Stadttheater auf und wurde die Spielzeit von bisher acht auf neun und ab 1945/46 auf zehn Monate verlängert. Anfangs der 1980er Jahre wurde das Haus hinsichtlich arbeitstechnischer und feuerpolizeilicher Auflagen erneuert. Der Zuschauerraum wurde saniert und die Bühne mit modernster Technologie ausgestattet. Ab 1997 mussten wieder Teilbereiche der Bühnenmaschinerie sicherheitstechnisch saniert werden. Auch die Ton- und Beleuchtungsanlage wurden total erneuert. Von 1999/2000 bis 2006/07 verfügte das Stadttheater Bern im Dachgeschoss des umgebauten Kornhauses über eine Kammerbühne, auf der vorwiegend Schauspiele gezeigt wurden. Seit Herbst 2007 hat das Theater eine zweite Spielstätte mit zwei Bühnen in den sogenannten Vidmarhallen (umgenutzter Industriekomplex) der Berner Vorortsgemeinde Köniz. Auch diese ist als Dreispartenbetrieb konzipiert, dient aber einstweilen mehrheitlich dem Schauspiel.

 

Das Gesamtunternehmen bietet pro Spielzeit etwa 320 Vorstellungen bei rund 20 Neuinszenierungen in den Sparten Musik-, Sprech- und Tanztheater. Musikalisch betreut wird das Theater vom Berner Symphonieorchester, subventioniert vom Kanton Bern mit 50 %, von der Stadt Bern mit 39 % und von den Regionalgemeinden mit 11 %. Das Hauptgebäude mit Sperrsitz und drei Rängen bietet 750 Besuchern Platz. Der Orchestergraben lässt sich vergrössern, sodass darin bis zu 80 Musiker spielen können. Die Bühnemasse sind: Portalöffnung 10 m, Spielfläche 14x17 m. Die beiden Spielstätten in der Vidmarhalle umfassen 300 und 100-120 Sitzplätze.

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