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Theater Chur

Zeughausstrasse 6

CH - 7000 Chur

TEL +41 81 252 25 03

FAX +41 81 252 76 86

www.theaterchur.ch

Geschäftsführende Direktorin: [Ute Haferburg]

Kodirektorin: [Ann-Marie Arioli]

Wo das Zeughaus zum Vergnügen wird

Hielten sich seit dem 17. Jahrhundert dann und wann Wandergruppen in Graubünden auf und bestand in der Rheinstadt von 1864-74 ein „Schauspielhaus“, beginnt die Geschichte des Churer Stadttheaters eigentlich erst 1876. Damals gastierten hier die Österreicher Julius und Klaus Faust und blieben mit ihrem Ensemble in der Bündner Hauptstadt hängen. Im „Casino“ zogen sie einen regelmässigen Theaterbetrieb auf. 1895 übernahmen der Deutsche Carl Senges und dessen Gattin Minna Faust (Tochter von Julius) die Leitung und verlegten die Bühne 1924 in den neuen Saal des „Rätushof“. Während dieser Ära, die bis 1945 anhielt, wurde ein durchgehender Saisonbetrieb eingeführt. Er dauerte vom 1. Januar bis 30. April und umfasste Gastspiele in Davos und Glarus. Im Sommer gastierte man am Kurtheater Rheinfelden und im Herbst in Aarau. Während der Direktionszeit von Markus Breitner vom Sommertheater Winterthur (1949-1971) musste die Bühne 1955 ins Rätische Volkshaus umziehen. Vier Jahre später konnte das von Martin Risch und Walter Sulser aus dem um-gebauten ehemaligen Zeughaus erstandene neue Stadttheater an der Grabenstrasse ein-geweiht werden. Breitner folgten personell und finanziell turbulente Jahre. Konnte der Kon-kurs 1975 noch durch eine Rettungsaktion abgewendet und der temporäre Produktionsbe-trieb mit eigenem Ensemble gesichert werden, entschieden die Churer Stimmbürger 1992, das Stadttheater fortan nur noch als Gastspielhaus zu führen. Seither pflegt das von der Stadt getragene Haus ein breitgefächertes Programm mit in- und ausländischen Produk-tionen aller Sparten. 1998-99 wurde das Gebäude teilrenoviert. Die Bühne misst 10x11x12 m (BxTxH), der Saal bietet 493 Zuschauern und im Orchestergraben 50 Musikern Platz.

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