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Theater Orchester Biel-Solothurn (TOBS)

Schmiedengasse 1

CH - 2500 Biel 3

TEL +41 32 328 89 69

FAX +41 32 328 89 67

www.tobs.ch

Intendant: [ Dieter Kaegi]

Verwaltungsdirektorin: [Carole Trousseau]

Eine "Vernunftehe", die sich bewährt

Stadttheater Biel

Während des 17. und 18. Jahrhunderts entstanden in Biel die ersten Bretterbühnen, so im Rathaussaal und später im Rathauskeller. Sie wurden besonders von ausländischen Wandertruppen bespielt. 1842 baute Alexander Köhli das ehemalige und der Burgergemeinde gehörende Zeughaus von 1591 zu einem Theater mit Zuschauerraum und Bühne um. Trägerin war die 1841 gegründete Theatergesellschaft. Bis 1928 folgten weitere Ausbauten, 1932 wurde das Erdgeschoss zum heutigen Theaterfoyer umgestaltet und 1980 das Haus letztmals umfassend renoviert. Im 19. Jahrhundert zeigte das Theater neben Märchenspielen vor allem historische Schauspiele sowie Lust- und Trauerspiele. Mit der Einführung von Abonnements im Jahre 1853 ergänzte man den Spielplan um Opern und Operetten, später zudem um Schauspiele in französischer Sprache. Häufige Direktionswechsel und Spielzeiten, die an keine festen Termine gebunden waren, stellten die Existenz des Hauses öfters in Frage. Deshalb wurde nach einer engeren Partnerschaft mit anderen Städten gesucht. Diese Bemühungen führten aber erst 1927 zum dauernden Erfolg (siehe Abschnitt „Städtebundtheater“). Platzangebot: 280 Zuschauer- und 30 Orchestersitze; Bühnenmasse 8x7x4,5 m (BxTxH).

 

Stadttheater Solothurn

Die ehemalige Ambassadorenstadt kennt eine lange Theatertradition, die in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts mit aufwändigen Tragödien christlichen und antiken Inhalts vor der St. Ursenkirche eine erste Hochblüte erlebte. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts trat das Jesuitencollegium jedes Jahr im Kaufhaus mit Schüleraufführungen hervor. 1729 wurde in ein Gebäude des Gymnasiums ein grösserer Saal eingerichtet, der weitgehend dem heutigen Stadttheater entsprach, 1753/54 von Anton Rebsam ausgeschmückt wurde und als schönster Theaterraum der Schweiz galt. 1803 fiel das Gebäude an die Stadt Solothurn, wurde 1856 renoviert und 1881/82 betrieblich erweitert. Ein regelmässiger professioneller Saisonbetrieb mit Lustspielen, Klassikern, Opern und Balletten setzte erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts ein. 1895 übernahm der Direktor des Stadttheaters Biel, Otto Schmidt, während fünf Spielzeiten auch die Solothurner Bühne und trat fortan mit seinem Ensemble vor Neujahr in Solothurn und während der zweiten Saisonhälfte in Biel auf. In gleicher Weise arbeitete man von 1909 bis 1917 mit dem Stadttheater Schaffhausen zusammen. Von 1920 bis 1926 verfügte die Solothurner Bühne erstmals über ein eigenes Orchester und einen eigenen Chor. Finanzielle Probleme bedingten aber bald eine Umstrukturierung des Theaters (siehe Abschnitt “Städtebundtheater“). Platzangebot: 300 Zuschauer- und 30 Orchestersitze; der Bühnenraum misst 8x6x4,2 m (BxTxH).

 

Städtebundtheater

1927 wurden die Stadttheater von Biel und Solothurn zum Städtebundtheater Biel-Solothurn zusammengelegt. Dieses verfügte über ein Kammerorchester mit fest engagierten Berufsmusikern, pflegte vermehrt die Oper, förderte junge Schweizer Autoren, Musiker und Bühnenkünstler und gab Gastspiele in Burgdorf, Langenthal, Grenchen und Olten. Nach einer Krise wurde das Ensemble 1971 aufgelöst. Ein Jahr später nahm das Städtebundtheater seinen Betrieb unter Direktor Alex Freihart wieder auf. Während dieser Ära bot es, neben dem konventionellen Programm, auch Raum für vielbeachtete Experimente und Auftragswerke. Klassiker und Gegenwartsstücke nicht zuletzt von Schweizer Autoren prägten die Spielpläne von Peter-Andreas-Bojack (1983-95), Hans-Heinrich Rüegg (1995/96) und Peter Theiler (1996-2001). 1995 gründeten die Einwohnergemeinden von Biel und Solothurn mit der Orchestergesellschaft Biel die Stiftung „Neues Städtebundtheater“. Aus ihr ist das Theater Biel-Solothurn hervorgegangen, das heute von Hans Jakob Ammann geleitet wird. Als Zweispartenbetrieb bespielt es neben den eigenen Bühnen verschiedene Gastspielhäuser der Schweiz und Frankreichs. Seit 1998 steht dem Ensemble für grössere Opern auch das umgebaute Bieler Kino „Palace“ (550 Sitzplätze) zur Verfügung.

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